Projektreise Suedamerika2013

Eine Reise für die Eva Niemack- Claudia Jahnke Stiftung mit Plan International


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13. Tag: Von Chachapoyas nach Kuelpa

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Vor allem, wenn man, wie wir noch die Regenzeit etwas mitnimmt. Wir waren jetzt vier Tage ohne Internet, daher hier gleich etliche Beiträge auf einmal… Bitte auch nach unten schauen 😉

Gestern starteten wir pünktlich um 8h, um durch das Utcubamba-Tal zu den Ruinen von Kuelap zu fahren. Es hatte in der Nacht heftig in einigen Tälern geregnet, so dass die Straße nicht passierbar war, da der Fluss doch arg übergetreten war.

 

Also wieder zurück und neuer Versuch über die Berge und den Ort Levanto nach Tingo. Doch auch hier wurden wir gestoppt, denn ein Felsrutsch hatte den Bach aufgestaut, der wiederum die halbe Straße weggerissen hatte. Zum Glück hatte der Bürgermeister von Chachapoyas bereits den Bagger losgeschickt und so konnten wir Zeuge werden, wie innerhalb von zwei Stunden mal eben wieder ein Fahrtweg hergestellt wurde. Let’s make it work! Es gibt noch ein Filmchen, mit den waghalsigen Baggerkunststücken, dass dann, wenn wir wieder zu Hause sind.

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DSC_0706Auch wir konnten passieren und es weiter über Nuevo Tiego in Richtung Kuelap. Die Strassen waren manchmal auch etwas vom Regen mitgenommen. Ein Vierrad-Pick up wäre hier sicher besser unterwegs gewesen.

Mit viel Verspätung kamen wir dann am Nachmittag in Kuelap an.

Keulap gehört neben Machu Pichu zu den bedeutendsten Ruinenanlagen in Peru. Nach dem zweistündigen Rundgang wussten wir auch warum.

Die Stadt wurde von den Chachapoyas im 12. Jahrhundert gebaut. Heute ist der durchaus mystische Ort mit Bäumen, behangen mit Bromelien,  zugewachsen und wird nur von einigen tausend Touristen im Jahr besucht. Die Stadt liegt auf ca. 3.000 Höhenmeter und man hat einen strategischen Blick in die Weite der Landschaft. Mehr über die Chachapoyas hier, aber sicher nicht genug.

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Kuelap ist ca. 500m breit und 2km lang und scheint in mehreren Abschnitten erbaut. Die Archäologen schreiben, dass es ein religiöses Zentrum war.

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Die Chachapoyas betrieben Landwirtschaft auf den terrassenartig angelegten Feldern, so wie es auch heute noch getan wird. Die Stadt Kuelap ist nur durch drei Eingänge, zwei im Westen, einer im Osten erreichbar. Die Chachapoyas wurden auch „Nebelmenschen“ genannt, in dieser Höhe nachvollziehbar. Sie bauten Rundhäuser, die auf einem ebenfalls runden Plateau standen. Oben ist auch ein Nachbau zu sehen.

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Die Ruinen wurden Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt. Wir waren im schönen Nachmittagslicht total begeistert.


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12. Tag: Gocta und Chachapoyas

Heute haben wir uns um 8 Uhr auf den Weg zum Wasserfall gemacht. Das Klima ist hier „andentropisch“, es kann doch ab und zu heftig regnen, aber wir haben Glück gehabt und es blieb trocken. Vom Schweiß mal abgesehen. Wir sind fast sechs Stunden unterwegs gewesen, aber es hat sich wirklich gelohnt!

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Nachmittags ging es dann weiter nach Chachapoyas, wo wir leider mit Regen empfangen wurden. So blieb nur ein kleiner Rundgang über die Plaza und ein kurzer Einkauf. Die Wanderung hatte uns doch geschafft 😉