Projektreise Suedamerika2013

Eine Reise für die Eva Niemack- Claudia Jahnke Stiftung mit Plan International

16.Tag: Cajamarca mit Cuy

8 Kommentare

DSC_0899 Heute war Stadtrundgang in Cajamarca und einige weitere Besichtigungen angesagt. Die Stadt liegt auf 2.750m Höhe und kennt nur zwei Jahreszeiten: Winter (Mai- Oktober) und Sommer (Nov.-April). Jetzt ist sommerliche Regenzeit, was man an den permanenten schauerartigen Regenfällen insbesondere am Nachmittag merkt. DSC_0900Zunächst ging es durch das koloniale Zentrum mit seinen drei Kirchen, von denen letztere als Museum genutzt wird. Viele der ländlichen Bewohner tragen diese speziellen weißen Hüte, sie heißen Sombreros de paja (also einfach Strohhut).

Das einzige Gebäude, was noch aus der Inka-Zeit stammt, ist das Zimmer, die Cuerto del Rescate,, welches der letzte Inka-Herrscher Atahualpa mit Gold und zweimal Silber auffüllen ließ, um sich von den Spaniern frei zu kaufen. Bis zur Höhe seines ausgestreckten Arms wurde 1532 das Lösegeld gezahlt, aber die Spanier ließen ihn dennoch nicht frei, sondern ermordeten ihn.

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Danach ging es ins zwanzig Kilometer entfernte Cumba Mayo. Das hieß wieder eine Stunde Schotter- und Rumpelpiste herauf auf 3.600 Höhenmeter. Zunächst wollte sich uns der Ort der Cajamarca-Ureinwohner nicht ganz erschließen, nach einer Weile wurde uns doch das Besondere dieses Ortes gegenwärtig. Es ist der Ursprung eines 9km langen Felsenkanals (Cumba Mayo heißt auch gut gebauter Kanal), welcher seit mehr als 2Tsd. Jahren die Bewässerung von Cajamarca sicher stellt.

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Er hat es getan! Da dies die letzte Gelegenheit war, hat sich Wiebe zum Mittagessen in Cajamarca mal ein „Picante papas con cuy frito“, die Spezialität des Hauses, bestellt. Guten Appetit!

 

 

 

 

 

 

Zum Verdauungsspaziergang ging es dann noch nach Otuzco, einer präinkaischen Begräbnisstätte.

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Nach einem kurzen Abstecher zum Bano del Inca, ein Thermalbad, was halt bereits von den Inkas genutzt wurde, gab es zum Nachtisch noch ein Holanda-Eis, von einem niederländischen Landsmann am Plaza de Armas.

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8 Kommentare zu “16.Tag: Cajamarca mit Cuy

  1. Da seid ihr wirklich sehr hoch und ich hoffe, ihr habt keine Probleme mit den vielen Höhenmetern.
    Liegt da auf Wibes Teller ein Meerschweinchen?
    Seit herzlich aus dem verschneiten Berlin gegrüßt, Susanne

  2. MEERSCHWEINMÖRDER!!
    Seitdem Lottie dieses verstörende Bild gesehen hat, verkriecht sie sich voller Angst in ihrem Meerschweinbau und hat sich nur getraut dieses niedliche Bild zu machen 😉

    P.S ich soll euch von ihr ausrichten, dass ihr ihre heiligen Meerschweinhallen nicht mehr betreten dürft, da sie jetzt immer mit der Angst leben muss, gefressen zu werden. Zumal wir sie gerade vom Gegenteil überzeugen konnten, dass es bei uns weder gefährlich ist, noch sie bei uns, wo ihr nur Liebe widerfährt, eines Tages auf dem Grill zu landen. Jetzt sind sie und ich uns nicht mehr so sicher. 😉

  3. Das Meerschweinchen hättest du ruhig schreiben dürfen, sieht eh mehr wie eine Ratte aus auf dem Teller. Vegetarier müssen da mal drüber weg lesen . Seid glücklich über etwas Regen nach all der Wärme, hier wartet nur der Winter auf euch. Reisen hier zulande macht gerade keinen Spass.

    • Hallo Kerstin,
      der starke Regen hat heute auch mal wieder ein Strasse weggespült auf unserem Weg nach Trujillo. Ich glaube, die Baggerfahrer sind hier aber flexibler und schneller als die Schneeräumfahrzeuge auf dem Frankfurter Flughafen 😉

  4. Hallo Claudia, hallo Wiege, Du Feinschmecker!

    Es sind mal wieder sehr gute Fotos dabei, die uns Wiebje geschossen hat. Es scheint auch manchmal beschwerlich zu sein, dort in der nassen tropischen Höhe. Aber die Eindrücke belohnen die Strapazen.

    Warum sollte man nicht mal ne Ratte futtern? Wenn es aber etwas anderes auch noch zur Auswahl gäbe …? Seid froh, dass ihr nicht in China seid. Dort werden noch ungewöhnlichere Speisen verzehrt.

    Seid mir lieb gegrüßt.

    Hannes

  5. Liebe Claudia, lieber Wiebe!
    Bin soooooo neidisch : wir hatten kein Cuy mehr :(( schnief!

    Freue mich, wenn wir nach eurer Rückkehr telefonieren.
    Gute Reise Kathrin

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